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27
Mar
2011
Vom AKW-Moratorium betroffene Energiekonzerne bereiten Klagen vor! Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hilde   

Atomkraftwerk_Grohnde_unter_CC_BY_SA_3.0_Lizenz__von_Heinz_Josef_Luecking_auf_wikimedia.org Atomkraftwerk Grohnde unter CCBYSA 3.0 Lizenz von Heinz Josef Luecking auf wikimedia.orgDie durch das Moratorium erzwungen Zwangsabschaltung von Atomkraftwerken wollen die Energieriesen nicht auf sich sitzen lassen. Die juristischen Abteilungen arbeiten deshalb mit Hochdruck an Widerspruchs- und Schadensersatzforderungsklagen.

 

 

 

 

 

 


 

Begründung der Konzerne:


Allein aus aktienrechtlichen Gründen habe man kaum andere Möglichkeiten, als das von der Bundesregierung beschlossene Moratorium juristisch zu prüfen und anzufechten - zumal die Einspruchsmöglichkeiten an enge Fristen gebunden sind.


Um die Einspruchsfristen zu wahren müssen dementsprechende Schreiben spätestens in der zweiten April-Woche bei den Aufsichtsbehörden eingegangen sein.


Zwischenzeitlich planen die Energieriesen für die verbliebenden AKW eine Erhöhung der Leistung. Nach SPIEGEL-Informationen betrifft dies die vier jüngeren Kraftwerke Emsland, Gundremmingen, Grafenrheinfeld und Grohnde. Diese sind durch das Moratorium nicht betroffen. Das AKW Emsland hatte bereits im vergangenen Jahr durch das Umweltministerium in Niedersachsen einen positiv Bescheid für eine Leistungserhöhung bekommen.


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